rabbithole media sucht abseits ausgetretener Pfade nach Geschichten. Wir gehen rein in den Kaninchenbau, bleiben dran und kommen am Ende mit einer Geschichte wieder raus, die den Status Quo infrage stellt. Der Schwerpunkt liegt auf aufwändig recherchierten Geschichten, häufig mit Auslandsbezug.
Von der ersten Idee, über die Entwicklung, bis hin zur Produktion. Dabei übernehmen wir alle einzelnen Schritte: Konzeptentwicklung, Recherche, Dramaturgie, Skriptentwicklung, Aufnahme und Postproduktion.
Workshops in Interviewführung und Sprechen am Mikrofon.
Azadê Peşmen ist Gründer*in von rabbithole media.
Das erste Mal war Azadê mit 22 Jahren beim argentinischen Community-Radio Radio Gráfica in der Rap-Sendung „Rimas Rebeldes“ on air. Seit einem Volontariat beim Deutschlandfunk berichtet Azadê heute aus Brasilien, der Türkei oder dem Irak über Sicherheits- und Außenpolitik für den Deutschlandfunk und Zeit Online. Außerdem hostet Azadê Storytelling-Podcasts wie (Deso – der Rapper, der zum IS ging) oder den täglichen ZEIT ONLINE Nachrichtenpodcast (Was jetzt?).
Daneben gibt Azadê Workshops, moderiert Veranstaltungen für Unternehmen sowie kulturelle Einrichtungen und gibt gerne das eigene Wissen an angehende Podcaster*innen weiter, 2022 zum Beispiel im Rahmen von Spotifys Sound Up-Programm.
(azade@rabbitholemedia.de)


In den frühen Morgenstunden des 3. Januars hat das Militär der USA mehrere Angriffe gegen das südamerikanische Land gestartet, Militärkasernen und Häfen wurden attackiert. In einer Sonderfolge ergründet Azadê Peşmen die Hintergründe und Folgen des Angriffs.
Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker denken über eine neue Praxis nach, die die Gegenwart so einrichtet, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt. Auf Kampnagel lesen sie aus ihrem Buch »Alles auf Anfang« – eine scharfsinnige und streitbare Analyse zum gesellschaftlichen Rechtsruck. Der Abend wird moderiert von Azadê Peşmen.
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Wie kann man ergebnisoffen recherchieren, Quellen schützen und trotzdem einen dramaturgisch gelungenen und unterhaltsamen Podcast produzieren? Diesen Fragen sind Pia Stendera, Sophia Wetzke und Azadê Peşmen auf der So many Voices Konferenz in München nachgegangen.

Die brasilianische Militärdiktatur endete 1985, doch ihre Aufarbeitung verläuft schleppend. Besonders Indigene wie die Krenak litten unter Gewalt und Vertreibung. Nun fordern sie ihr Land zurück – erste Gerichtsurteile geben ihnen Recht.

Argentiniens Präsident Milei, auch bekannt als der Mann mit der Kettensäge, ist fast ein Jahr im Amt. Und sein versprochener Kahlschlag ist in vollem Gange. Auch Institutionen, die an die Militärdiktatur erinnern, fallen dem Sparzwang zum Opfer.
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Wie werden die transatlantischen Beziehungen in diesen Zeiten auf beiden Seiten wahrgenommen? Während des New Bridge Alumni-Konferenz der Atlantikbrück e.V., hat Azadê Peşmen in hat ein New Orleans eine Podiumsdiskussion mit der Überschrift Redefining the Transatlantic Partnership moderiert. Auf dem Podium saßen Professor Fettweis und der stellvertretende deutsche Generalkonsul in Houston, Markus Hatzelmann, teilnahm.

Marina Silva ist eine Ikone der Klimaschutzbewegung. Hier spricht sie über die Spitzenpolitik, den Kampf für den Amazonas und die Weltklimakonferenz.

Saba-Nur Cheema und Meron Mendel schreiben in Muslimisch-jüdisches Abendbrot Essays, die am gemeinsamen Küchentisch beginnen und von Alltag bis Politik reichen. Zwischen persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Themen verhandeln sie Fragen von Identität, Kolonialismus und Zusammenleben – ein Plädoyer für Offenheit und den Dialog in polarisierten Zeiten.

Die Militärdiktatur kostete etwa 30.000 Menschen das Leben. Doch der aktuelle Präsident Javier Milei zweifelt an der Zahl und kürzt staatliche Mittel, die für die Erinnerungsarbeit vorgesehen sind. Azadê Peşmen hat eine Überlebende und die Leiterin des Museums im ehemaligen Folterzentrum in Buenos Aires besucht und mit ihnen über die aktuellen Entwicklungen gesprochen.
Während in Mexiko bereits am 02. Juni 2024 das Amt des Staatspräsidenten sowie die beiden Kammern des Kongresses zur Wahl stehen, haben die USA noch einige Monate Wahlkampf vor sich, bevor es dort am 05. November 2024 vor allem um Frage „Trump oder Biden?“ geht. Vor welchen Herausforderungen werden die neu gewählten Regierungen jeweils stehen? Welche Chancen könnten sich auftun, welche Risiken sich verschärfen? Wird Mexiko als Mauer für die US-Südgrenze agieren? Kommt es zur Verabschiedung einer regionalen Strategie gegen den Drogenhandel? Welche Rollen spielen jeweils die mexikanische und die US-Diaspora?